Ausbildung garantiert Zukunft

Mehr als 63.000 junge Menschen lernen derzeit deutschlandweit einen der sechs gastgewerblichen Ausbildungsberufe. In rund 224.000 Betrieben – vom klassischen Restaurant über Schnellrestaurant oder Betriebsverpflegung bis hin zum Gourmettempel, von der Frühstückspension über Tagungs- oder Ferienhotel bis zum Luxusressort – bieten sich vielfältigste Chancen für einen reizvollen Beruf, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht.


Für weitere Fakten zur Ausbildung bitte hier klicken!

 

 Ausbildungsberufe:



Die Ausbildung garantiert einen vielseitigen und sicheren Arbeitsplatz in der schönsten Branche der Welt. Wer zum professionellen Gastgeber ausgebildet wurde, leistungsbereit und aufgeschlossen ist, dem stehen die Türen auf der ganzen Welt offen. Jederzeit wird sie oder er eine ihren oder seinen Neigungen und Fähigkeiten entsprechende Anstellung finden. Gastgewerbliche Fachkräfte aus Deutschland sind hoch begehrt: Von der Schweiz bis Hongkong, von Dubai wieder zurück nach Österreich haben unzählige Hoteldirektoren, Küchenchefs oder F&B-Manager ihren Karriereweg mit einer Ausbildung in Deutschland begonnen.

Auch für eine spätere erfolgreiche Selbständigkeit stellt die Ausbildung eine solide Basis dar. Durch die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es jede Menge Chancen zur persönlichen Weiterentwicklung und zur Gestaltung der eigenen Karriere.


Betrieb und Berufsschule – optimale Verbindung von Theorie und Praxis

 

Eine duale betriebliche Ausbildung verzahnt in optimaler Weise Praxis und Theorie und bereitet deshalb optimal auf den Arbeitsmarkt vor. Das gilt übrigens auch für Jugendliche mit einem mittleren Bildungsabschluss und für Abiturienten, für die das Gastgewerbe und unsere Schule spezielle Ausbildungsangebote konzipiert haben.

Überwiegend erfolgt die Ausbildung im Betrieb. Mit diesem schließt der Auszubildende einen Ausbildungsvertrag ab. Der Betrieb zahlt auch die Ausbildungsvergütung. Nähere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten der DEHOGA oder der Gewerkschaften NGG und BdS. Der Azubi ist im echten Arbeitsprozess tätig und wird dabei „on the job“ praktisch ausgebildet. Die Ausbildungsinhalte, die im Betrieb vermittelt werden, sind im Einzelnen im Ausbildungsrahmenplan festgelegt.

Der Berufsschulunterricht ist in Baden-Württemberg so geregelt, dass im 1. Ausbildungsjahr der berufsbegleitende Unterricht an einer dem Ausbildungsort nahen hauswirtschaftlichen Schule stattfindet. Ab dem 2. Ausbildungsjahr findet der Unterricht in einer der vier Landesberufsschulen statt, die alle ein bestimmtes Einzugsgebiet haben. Für Schüler mit langen Anfahrtswegen zur Schule besteht die Möglichkeit der kostengünstigen Unterbringung und Verpflegung in einem der Schule angeschlossenen Internat.

An unserer beruflichen Schule besuchen jährlich ca. 1.650 Auszubildende pro Ausbildungsjahr zehn bis zwölf Wochen den Unterricht, der in zwei bis drei Blöcke aufgeteilt ist. Hier erhalten sie insbesondere fachtheoretischen Unterricht. Dazu gehören z.B. Menükunde und Servierregeln, Kenntnisse über Reservierungssysteme im Hotel oder die Berechnung von Rezepturen aber auch Wissen über Marketing und Werbung oder das Erstellen eines Dienstplans. Natürlich wird auch fachpraktisch geübt (z.B. Arbeiten in der Schulküche oder Rollenspiele an der Rezeption oder im Restaurant), so dass die Auszubildenden praktische Kenntnisse und Fertigkeiten über die betriebsindividuellen Bedingungen hinaus erwerben können. Ergänzt werden die speziellen beruflichen Qualifikationen durch Allgemeinbildung, z.B. Wirtschafts- und Sozialkunde, Gemeinschaftskunde und Fremdsprachen. Die jeweiligen Unterrichtsinhalte für die entsprechenden Berufe sind in den Lehrplänen verbindlich festgeschrieben.

Am Ende der Ausbildung legt der Azubi vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) eine Abschlussprüfung über das, was er im Betrieb und in der Berufsschule gelernt hat, ab.